Vertrautheit schützt vor Scham, birgt aber Verbindlichkeitsfallen
Wer mit dem Tanzen beginnen möchte, fragt fast automatisch zuerst vertraute Gesichter. Die Idee, mit vertrauten Kontakten die Tanzfläche zu betreten, vermittelt Sicherheit. Man teilt bereits gemeinsame Erinnerungen, lacht über dieselben Witze und schämt sich weniger, wenn der Grundschritt in den ersten Kursstunden misslingt. In einer lebendigen Tanzstadt wie Berlin, in der Tanzabende von historischen Sälen wie dem Ballhaus Berlin bis hin zu Open-Air-Flächen an der Spree reichen, entsteht jedoch rasch ein praktisches Problem: Selten teilen bestehende Bekannte exakt dieselbe Tanzbegeisterung zur selben Zeit.
Das Tanzenlernen verlangt Verlässlichkeit, gemeinsame Termine und oft auch körperliche Nähe, die in rein freundschaftlichen Gefügen ungewohnt wirken kann. Wenn jemand nur aus Gefälligkeit mitkommt, schwindet der Elan oft schon nach wenigen Wochen. Eine ehrliche Tanzpartnersuche im Freundeskreis in Berlin verlangt daher von vornherein Klarheit darüber, wie verbindlich beide Seiten das Training betrachten.













