Strukturierte Schule gegen kreative Freiheit
Wer sich mit dem modernen Tanz beschäftigt, stellt schnell fest, dass die Begriffe oft durcheinandergeworfen werden. Doch hinter den Kulissen verbergen sich zwei völlig unterschiedliche Philosophien. Der klassische Modern Dance basiert auf den großen Schulen des 20. Jahrhunderts: Er hat eine klare, fast schon akademische Struktur, eigene Benennungen und feste Bewegungsabläufe. Hier lernst du präzise Techniken, um deinen Körper als perfekt gestimmtes Instrument zu beherrschen. Wenn du feste Regeln liebst und dich an klaren Linien orientieren möchtest, bietet dir dieser Stil einen wunderbaren, sicheren Rahmen.
Contemporary Dance hingegen ist das Kind der Rebellion gegen jede Form von Dogma. Er bedient sich zwar der Techniken des Modern Dance, wirft die starren Regeln aber bewusst über Bord. Hier geht es um den Moment, den individuellen Ausdruck und das Spiel mit der Schwerkraft. Du lernst, wie du die Schwerkraft nutzen im zeitgenössischen Tanz kannst, um mühelos über den Boden zu gleiten. Wenn du dich ohne feste Vorgaben ausdrücken und deine eigenen Bewegungsmuster erforschen willst, ist dieser freie Ansatz genau das Richtige für dich.

