Die Dauer des Slow legt seine Strecke nicht fest
Ein Slow bekommt in der üblichen Zählweise zwei Schläge, ein Quick einen. Daraus folgt aber keine feste Formel für die Strecke: Der Slow muss nicht doppelt so lang sein wie jeder Quick. Schrittlänge hängt auch von deinem Bewegungsumfang, der Figur und dem gemeinsamen Platz ab. Mehr Zeit ist keine Aufforderung, den Fuß möglichst weit wegzustellen.
Bei einem überzogenen Schritt landet der vordere Fuß so weit vor dir, dass du dich erst mühsam dorthin bringen musst. Rückwärts kann ein zu weit ausgestrecktes Bein ähnlich bremsen. Die beiden Quicks wirken dann plötzlich knapp, obwohl ihr an der Zählweise nichts geändert habt. Für diese Übung zählt deshalb nicht, wie lang der erste Schritt aussieht, sondern wie gut die ganze Dreiergruppe räumlich erreichbar bleibt.
Behalte die bekannten Wege der Figuren bei. Beim Federschritt wird der Abschluss nicht durch zusätzliches seitliches Ausholen erleichtert; beim Dreierschritt brauchst du keinen künstlich verlängerten Auftakt. Den Anschluss zeigt dir die Anleitung zum Verbinden von Federschritt und Dreierschritt. Ein verwandtes Warnsignal findest du auch bei zu großen Schritten im Walzer: Die nächste Bewegung verlangt eine Rettungsaktion statt eines normal erreichbaren Schritts.



