Ein Probeplatz gilt zunächst nur für einen Termin
Eine Probestunde hat im Betrieb einen anderen Status als eine regelmäßige Kursteilnahme. Du reservierst zunächst die Teilnahme an einer bestimmten Unterrichtseinheit. Daraus entsteht organisatorisch noch kein dauerhafter Platz im Kurs. Halte deshalb den Probetermin und eine spätere Kursanmeldung getrennt fest, auch wenn beide denselben Kurs betreffen.
Lege die Zahl der Probeplätze so fest, dass deine Lehrkraft die laufende Gruppe weiter betreuen kann. Entscheidend sind nutzbare Fläche, Unterrichtsform und der zusätzliche Erklärungsbedarf. In einer Solotanzklasse brauchen Neue Orientierung zur Aufstellung und zum Stundenbeginn; im Paarunterricht kommen Informationen zum vorgesehenen Unterrichtsformat hinzu. Eine freie Stelle im Raum bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein weiterer Probegast sinnvoll mitmachen kann.
Arbeite mit einem gemeinsamen Vorgang statt mit getrennten Notizen an Empfang und Lehrerpult. Darin unterscheidest du etwa angefragt, bestätigt, abgesagt und zur Verwaltung übergeben. Wie dieser Vorgang in deinen Betrieb passt, erklärt der Überblick zur Organisation deiner Kursverwaltung. Die fachliche Entscheidung über die passende Kursstufe bleibt eine eigene Aufgabe. Ebenso gehört die Gewinnung weiterer Interessierter zum Marketing deiner Tanzschule, nicht zur Bearbeitung eines bereits vereinbarten Probetermins.




