Der Handkontakt kündigt an, er dreht nicht durch
Der American Spin ist eine freie Drehung der folgenden Person, meist nach rechts. Die führende Person bleibt gegenüber und tanzt ihre eigenen Schritte weiter. Für diese Übungsfassung beginnt ihr mit rechter Hand in rechter Hand. Andere Einstiege sind möglich, aber ein gleichbleibender Kontakt macht den ersten Versuch übersichtlicher.
Ihr zählt den Rückplatz auf 1, 2 und die beiden Chassés auf 3-a-4 und 5-a-6. Die folgende Person tanzt zuerst das rechte Chassé, bereitet dabei die Rechtsdrehung vor und dreht am Ende über dem belasteten rechten Fuß. Das linke Chassé bringt sie anschließend wieder gegenüber an. Die führende Person tanzt spiegelbildlich zuerst links, dann rechts. Für die bereits bekannten Wechselschritte hilft die Anleitung zum kompakten Jive-Chassé.
Der Impuls entsteht aus einer kleinen vorbereiteten Körperbewegung und einer kurz spürbaren Verbindung, nicht aus einem verdrehten Handgelenk. Sobald die folgende Person ihre Drehung übernimmt, endet der Kontakt. Einen verwandten Unterschied zwischen Verbindung und Schieben erklärt der Sugar Push im West Coast Swing, allerdings mit anderem Ablauf. Beim American Spin bleibt keine Hand über dem Kopf verbunden. Ein geführter Weg unter dem Arm wäre eine andere Figur.


