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Musikeinstieg6 Minuten

Wiener Walzer: Wann anfangen nach der Einleitung?

מאת Bernhard De Lucaעודכן

Kurz gesagt
  • Beginne den Wiener Walzer nach der Einleitung, sobald die Begleitung einen verlässlich regelmäßigen Walzerpuls trägt.
  • Höre zunächst zwei vollständige Takte mit, statt einen lauten Akkord automatisch als Startsignal zu nehmen.
  • Wähle eine folgende Takteins und bereite euren gemeinsamen Start während des vorherigen Taktes vor.
  • Setze den ersten Gewichtswechsel auf diese Eins, auch wenn die Melodie schon vorher begonnen hat.

Während andere schon losdrehen, darfst du noch zuhören. Ein überhasteter Start macht aus wenigen Sekunden Unsicherheit schnell mehrere hektische Schritte, obwohl die Aufnahme dir später einen viel klareren Einstieg anbietet.

Das brauchst du für die Einsatzübung

  • Eine Aufnahme mit Einleitung und regelmäßigem Walzerabschnitt
  • Abspielgerät mit Rücksprungfunktion und hörbarer Begleitung
  • Grundkenntnisse im Zählen von Eins, Zwei, Drei
  • Eine bekannte Startfigur mit festgelegtem Anfangsfuß
  • Freie Tanzfläche und Schuhe mit geeigneter Sohle

Die Begleitung macht den Einstieg verlässlich

Eine Walzereinleitung kann langsam, mit langen gehaltenen Tönen oder mit wechselndem Tempo gespielt sein. Du hörst vielleicht bereits die vertraute Melodie, kannst aber noch keine gleichmäßigen Schritte dazu setzen. Auch ein großer Orchesterakkord bedeutet zunächst nur einen musikalischen Akzent. Für deinen Einsatz zählt, ob die Begleitung danach regelmäßig weiterläuft.

Höre deshalb unter die Melodie: Wiederkehrende Basstöne und begleitende Akkorde können dir die Taktanfänge deutlicher zeigen als eine ausgeschmückte Gesangslinie. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Geräusch, sondern seine Wiederkehr in stabilen Abständen. Wird die Musik noch deutlich schneller, langsamer oder hält sie erneut inne, wartest du weiter. Zwei vollständig mitgehörte Takte sind hier eine Übehilfe, keine Vorschrift für jede Aufnahme.

Ein musikalischer Abschnittsbeginn und ein geeigneter Tanzbeginn müssen nicht derselbe Moment sein. Du darfst eine spätere Takteins wählen, wenn die erste dich überrascht hat. Ein neuer Melodiebogen kann dabei Orientierung geben, ist aber keine Pflicht. Es gibt auch keine allgemeine Regel, nach wie vielen Sekunden jede Einleitung endet.

Notiere für deine konkrete Aufnahme ein hörbares Merkmal, etwa „nach dem gehaltenen Ton beginnt der regelmäßige Bass“. Mit einer knappen Tanznotiz für die nächste Übung findest du diesen Übergang später wieder, ohne einen Zeitstempel auf andere Versionen zu übertragen.

Ein kurzer Rücksprung vor den Übergang trainiert das Wiedererkennen besser als das Abspielen ab der fertigen Eins.
Ein kurzer Rücksprung vor den Übergang trainiert das Wiedererkennen besser als das Abspielen ab der fertigen Eins.

In sieben Schritten zum gemeinsamen Einsatz

  1. להתחיל להקליט לפני הפתיח

    התחילו להקליט מספיק זמן מראש, ולא בדיוק ברגע שבו נדמה שהריקוד מתחיל. לתרגיל הזה בחרו רצף פתיחה מוכר וקבעו על איזו רגל כל אחד מכם מתחיל, כדי שבהמשך לא תצטרכו להחליט בו-זמנית גם על המוזיקה וגם על סדר הצעדים.

  2. Die freie Einleitung ohne Schritte hören

    Bleibe zunächst stehen und höre den Verlauf bis zum Übergang an. Wenn Töne länger gehalten werden oder die Abstände schwanken, versuche nicht, diese Einleitung mit deinem gewohnten Tanztempo zu überbrücken.

  3. Den regelmäßigen Abschnitt bestätigen

    Sobald die Begleitung gleichmäßig erscheint, zähle zwei vollständige Takte still mit. Das gelingt, wenn deine nächste Eins ohne nachträgliches Beschleunigen zur wiederkehrenden Begleitung passt. Bei einer erneuten Verzögerung höre weiter, statt schon loszugehen.

  4. Eine kommende Takteins auswählen

    Nimm eine noch bevorstehende Eins als Ziel, nicht die gerade gehörte. Sage beim Üben beispielsweise „noch ein Takt, dann starten“. Damit bekommt die folgende Rolle dieselbe Vorlaufzeit und muss nicht auf einen überraschenden Schritt reagieren.

  5. Im vorherigen Takt startbereit werden

    Nimm die Tanzhaltung ein und belaste den vereinbarten Standfuß, sodass der Anfangsfuß frei bleibt. Bereite die Bewegungsrichtung ruhig im Körper vor. Am Ende dieses Taktes seid ihr verbunden und bereit, ohne schon den ersten Gewichtswechsel ausgeführt zu haben.

  6. Den ersten Gewichtswechsel auf Eins setzen

    Beginne die bekannte Figur so, dass der erste Gewichtswechsel zur gewählten Eins gehört. Die Vorbereitung darf vorher beginnen, aber nicht der erste voll ausgeführte Schritt. Tanzt den Anfang weiter, ohne durch einen größeren Schritt vermeintlich Zeit aufzuholen.

  7. Den Start abhören und wiederholen

    Beende den kurzen Versuch und springe wieder vor den Übergang. Vergleiche: Begann euer Gewichtswechsel mit dem Taktanfang oder erst danach? Wiederhole denselben Einstieg und probiere anschließend eine spätere Eins, damit du nicht nur eine Stelle auswendig lernst.

Diese Entscheidungen halten den Start ruhig

So ja

  • Die wiederkehrende Begleitung als Orientierung nehmen
  • Ein verpasstes Startsignal durch eine spätere Eins ersetzen
  • Der folgenden Rolle einen ganzen Vorbereitungstakt geben
  • Einen falschen Übestart beenden und neu ansetzen

So nicht

  • Den lautesten Ton unabhängig von der Begleitung auswählen
  • Nach einer verpassten Eins mitten im Takt hineinspringen
  • Mit einem plötzlichen Armzug den Einsatz erzwingen
  • Mit hektischen Zusatzschritten zur Musik aufschließen

Deine Checkliste für den Übedurchlauf

Vor dem Abspielen

Vorbereitung

Vor dem Losgehen

Einsatz

Nach dem Versuch

Auswertung

Häufige Fragen

  1. Nein, der erste Melodieton kann vor der passenden Takteins liegen. Ein solcher Auftakt führt musikalisch zum folgenden Takt hin, ist aber nicht automatisch dein erster Schritt. Höre auf die Begleitung und behalte die vorher ausgewählte Eins bei, auch wenn die Melodie bereits läuft.

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Den Einsatz zu zweit üben

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