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Tanzvorbereitung5 Minuten

Wie viele Tanzstunden brauchst du für den Abiball?

Door Mary De LucaBijgewerkt op

Kurz gesagt
  • Ohne Paartanzerfahrung kalkulierst du für zwei bis drei einfache Tänze zunächst sechs bis zehn Zeitstunden Unterricht.
  • Mit abrufbaren Grundschritten sind drei bis fünf Zeitstunden zum Auffrischen eine sinnvolle Planungsspanne.
  • Ein Crashkurs mit zwei bis vier Zeitstunden eignet sich eher für ein begrenztes Ziel als für mehrere sichere Tänze.
  • Diese Richtwerte sind keine Lerngarantie; Wiederholung, tatsächliche Unterrichtszeit und dein Ziel verändern den Bedarf.

Auf dem Ball hilft dir eine vertraute Bewegung mehr als eine Figur, deren Anfang du vergessen hast. Dein Unterrichtsbedarf richtet sich deshalb danach, was du auch ohne Ansage noch tanzen kannst.

DefinitionZeitstunde und Unterrichtseinheit

Eine Zeitstunde umfasst 60 Minuten, während eine Unterrichtseinheit je nach Angebot unterschiedlich lang sein kann. Für deine Schätzung zählt die Unterrichtsdauer ohne ausgewiesene Pausen.

Drei Planungsspannen statt einer festen Stundenzahl

Für die freie Tanzfläche kannst du mit drei Orientierungsspannen für deine Planung arbeiten. Sie sind keine gemessenen Durchschnittswerte und kein Versprechen, dass jedes Paar danach sicher tanzt.

  • Ohne Vorkenntnisse: sechs bis zehn Zeitstunden. Das ist ein sinnvoller Startansatz für zwei bis drei einfache Tänze, etwa Discofox, Langsamen Walzer und einen weiteren Grundtanz, ohne umfangreiche Figurenfolgen.
  • Mit vorhandenen Grundlagen: drei bis fünf Zeitstunden. Diese Spanne passt eher, wenn du Grundschritte noch selbstständig zur Musik abrufen kannst und hauptsächlich Übergänge sowie gemeinsames Tanzen auffrischen möchtest.
  • Sehr reduziertes Ziel: zwei bis vier Zeitstunden. Ein Crashkurs dieses Umfangs kann einen Einstieg in einen Tanz oder das Auffrischen bekannter Schritte ermöglichen. Für mehrere Tänze von null an bleibt wenig Wiederholungszeit.

Ein Crashkurs verdichtet den Einstieg; ein Grundkurs verteilt Erklären und Wiederholen auf mehr Unterricht. Die Namen allein bestimmen den Umfang nicht. Acht Termine können kurze Einheiten oder lange Doppelstunden sein. Rechne deshalb in Zeitstunden und betrachte die Spannen als Ausgangspunkt, den du nach deinen ersten Lernerfahrungen anpasst.

Musik allein ersetzt keine Rückmeldung, macht aber hörbar, ob dein Grundschritt zum Takt passt.
Musik allein ersetzt keine Rückmeldung, macht aber hörbar, ob dein Grundschritt zum Takt passt.

Bekannte Schritte sparen nur abrufbare Lernzeit

Vorkenntnisse helfen vor allem dann, wenn du sie im Paar tatsächlich nutzen kannst. Du erinnerst dich vielleicht an den Walzerschritt aus einem früheren Kurs, zählst ihn aber nur ohne Musik fehlerfrei. Dann ist die Reihenfolge bekannt; Rhythmus, Gewichtswechsel und Abstimmung brauchen noch Unterricht. Für deine Planung liegst du damit näher am Einstieg als am kurzen Auffrischen.

Anders sieht es aus, wenn du bei einem passenden Lied selbst beginnst und den Grundschritt mehrere Wiederholungen durchhältst. Du musst die Bewegung nicht vollständig neu lernen. Unterricht kann sich stärker auf die Stellen konzentrieren, an denen ihr euch gegenseitig blockiert oder aus dem Rhythmus geratet. Warum bloßes Schrittezählen dafür nicht genügt, erklärt der Ratgeber zum Verbinden von Figuren im Langsamen Walzer.

Auch der zweite oder dritte Tanz kostet nicht automatisch genauso viel Lernzeit wie der erste. Haltung und Gewichtswechsel können vertrauter werden, während ein neuer Rhythmus zusätzliche Aufmerksamkeit verlangt. Beim gemeinsamen Tanzen im Foxtrott kommt beispielsweise die Fortbewegung hinzu. Deshalb ist eine kleine Tanzauswahl leichter einzuschätzen als der Wunsch, auf jede Musik reagieren zu können.

Was deine Stundenschätzung belastbarer macht

So ja

  • Zwei bis drei einfache Tänze als Umfang ansetzen
  • Vorkenntnisse ohne Ansage zur Musik einschätzen
  • Unterrichtsminuten ohne ausgewiesene Pausen zählen
  • Wiederholungszeit als Teil des Lernens einrechnen

So nicht

  • Den Bedarf an der Zahl aller bekannten Tänze messen
  • Eine erinnerte Schrittfolge mit sicherem Tanzen gleichsetzen
  • Jeden Kurstermin automatisch als Zeitstunde zählen
  • Jede Wiederholung für verlorene Unterrichtszeit halten

Plane Unterricht für das, was du ohne Ansage tanzen möchtest, nicht für die Zahl der Figuren im Kurs.

udansa-Redaktion für Tanzratgeber

Mehr Unterricht hilft, wenn er dein Können festigt

Zwei Angebote mit ähnlicher Gesamtdauer können sich für dich unterschiedlich auswirken. In einem Kurs folgen viele neue Figuren unmittelbar aufeinander. Im anderen werden wenige Bewegungen erklärt, wiederholt und korrigiert. Für dein begrenztes Ballziel ist die zweite Variante oft brauchbarer: Ein bekanntes Muster wird verlässlicher, statt von der nächsten Schrittfolge verdrängt zu werden.

Die Unterrichtszeit umfasst dabei auch Erklärungen, Demonstrationen und Rückmeldungen. Das ist keine verlorene Zeit. Wenn dir jemand zeigt, warum du auf dem falschen Fuß landest, kann diese Korrektur sinnvoller sein als weitere Versuche mit demselben Fehler. Lange Wartephasen oder ständig neue Inhalte lassen dagegen weniger Gelegenheit, dein eigenes Tanzen zu festigen.

Der obere Rand deiner Planungsspanne ist besonders sinnvoll, wenn du viel Unterstützung zum Wiederholen brauchst. Kommst du ohne Ansage zurecht, kann der untere Rand genügen. Brauchst du nach jedem Musikwechsel einen vollständigen Neustart mit Erklärung, ist zusätzliche Festigung plausibel. Aus sechs Zeitstunden wird also nicht automatisch ein fertiger Tänzer. Entscheidend ist, wie selbstständig du das Gelernte inzwischen einsetzen kannst. Die Einordnung in deine gesamte Vorbereitung findest du unter Abiball-Tanzvorbereitung zwischen Januar und Juni.

Zwei sinnvolle Umfänge für denselben Ball

Compact

Een dans als betrouwbare eerste stap

Minder wisselingen, minder nieuwe bewegingspatronen

Je richt je bijvoorbeeld op Discofox en houdt het bij een kleine selectie bewegingen. Een korte cursus kan daarvoor geschikt zijn, als er voldoende herhaling in zit. Op andere muziek dans je vrij, in plaats van op elk nummer een partnerdans te willen dansen.

Breiter

Mehrere Rhythmen unterscheiden

Mehr Auswahl, mehr Zeit für Wiederholung

Du möchtest zwischen Discofox, Langsamem Walzer und einem weiteren einfachen Tanz wechseln können. Dafür brauchst du nicht nur zusätzliche Schritte, sondern mehrere abrufbare Bewegungsmuster. Ein längerer Einstieg lässt Raum, diese Unterschiede wiederholt zur Musik auszuprobieren.

Häufige Fragen

  1. Nein, eine Tanzstunde kann als Unterrichtseinheit auch 45, 75 oder 90 Minuten dauern. Acht Einheiten à 45 Minuten ergeben beispielsweise sechs Zeitstunden. Die Bezeichnung allein sagt deshalb wenig über den Umfang aus; ausgewiesene Pausen gehören nicht zur eigentlichen Unterrichtszeit.

Abiballkurse für deinen Einstieg

Auf udansa findest du Abiballkurse, in denen du einfache Tänze mit Anleitung und Wiederholung aufbauen kannst.

Mit einem passenden Lernpartner üben

Auf udansa findest du Tanzpartner, mit denen du wenige einfache Tänze für den Abiball festigen kannst. Beschreibe dabei dein bisheriges Können und welche Tänze du schon ausprobiert hast.

Mit einem passenden Lernpartner üben