Die Verbindung verändert ihre Form, nicht ihre Aufgabe
In geschlossener Position gibt es mehrere Kontaktstellen: die verbundenen Hände und die Umfassung am Rücken mit dem zugehörigen Kontakt an Arm oder Schulter. Beim Öffnen fällt ein Teil davon weg. Die verbleibende Handverbindung übernimmt deshalb nicht plötzlich die Aufgabe, die andere Person festzuhalten. Sie vermittelt weiterhin, wohin sich eure gemeinsame Bewegung entwickelt.
Für einen einfachen Wechsel in die offene Gegenüberstellung vergrößert sich der Abstand durch eure Schritte. Die Hand am Rücken wird frei, bevor sie die Entfernung begrenzt. Gleichzeitig folgt die verbundene Hand dem veränderten Abstand. Ein weicher Ellbogen lässt Raum, ohne die Information völlig verschwinden zu lassen. Weich bedeutet dabei beweglich, nicht kraftlos herunterhängend.
Auch offen bleibt ihr zunächst aufeinander bezogen. Eine seitliche Öffnung, bei der ihr eure Ausrichtung verändert, ist ein anderer räumlicher Vorgang. Wie daraus eine konkrete Figur wird, erklärt die Anleitung zu Cha cha cha Hand to Hand. Der Handkontakt allein verrät also noch nicht, welche Figur getanzt wird: Körperausrichtung, Bewegungsrichtung und Zeitpunkt geben ihm Bedeutung.


