Garde, Solo und Show setzen verschiedene Schwerpunkte
Beim Tanzen im Karneval bezeichnet der Anlass noch keinen einheitlichen Tanzstil. Eine Garde zeigt gemeinsam ausgerichtete Bewegungen und wechselnde Formationen. Im Marschtanz hörst du einen klaren musikalischen Puls; die Wirkung entsteht auch dadurch, dass viele Körper gleichzeitig dieselbe Linie bilden. Gardestiefel gehören zu vielen Auftrittsformen, sind aber kein Kennzeichen sämtlicher Karnevalstänze.
Ein Tanzmariechen steht als Solistin im Mittelpunkt. Auch Tanzpaare gehören zum karnevalistischen Tanzsport. Diese Rollen verbinden tänzerische Gestaltung häufig mit akrobatischen Elementen. Eine Solorolle ist eine eigene Aufgabe, keine automatische Beförderung aus der Gruppe. Wer gern gemeinsam tanzt, muss nicht irgendwann allein auftreten.
Showtanz, im Turnierbereich auch Schautanz genannt, arbeitet mit einem Thema, Rollen und einer erkennbaren Entwicklung. Musikwechsel und Kostüme unterstützen die Aussage. Ein Männerballett kann eine humorvolle Bühnennummer gestalten, durchaus mit sorgfältiger Choreografie und anspruchsvollen Passagen. Der Name verrät weder das technische Niveau noch die genaue Besetzung jeder örtlichen Gruppe.
Jazztraining kann eine Grundlage für solche Bühnenarbeit sein. Wie sich ein regelmäßiges Lernangebot von einem einzelnen Workshop unterscheidet, erklärt der Ratgeber zu Tanzkursen für Erwachsene.




