Eine Compagnie auf drei geschichtsträchtigen Bühnen
Das Staatsballett Berlin ist die größte Ballettcompagnie Deutschlands und zählt rund 80 Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt. Gegründet im Jahr 2004, bündelt das Ensemble das tänzerische Erbe der drei traditionsreichen Berliner Opernhäuser unter dem Dach der Stiftung Oper in Berlin. Statt an einer einzigen Spielstätte fest verankert zu sein, bespielt das Ensemble die Deutsche Oper Berlin in Charlottenburg, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin-Mitte und die Komische Oper Berlin. Für dich als Zuschauer bedeutet das eine bemerkenswerte Vielfalt: Die Compagnie wechselt je nach Stück und Inszenierung zwischen den Häusern und nutzt deren ganz unterschiedliche Architektur und Akustik.
Klassische Handlungsballette wie Schwanensee oder Dornröschen entfalten im prachtvollen Saal der Staatsoper Unter den Linden oder auf der weiten Bühne der Deutschen Oper eine ganz eigene Wucht. Zugleich präsentiert das Ensemble regelmäßig zeitgenössische Choreografien und Uraufführungen, die den Spitzentanz mit modernem Bewegungsvokabular brechen. Wer in Berlin hochkarätiges Ballett erleben möchte, schaut daher nicht nach einem einzelnen Theatergebäude, sondern folgt dem Spielplan der Compagnie über die verschiedenen Bühnen hinweg. Selbst Inspiration für eigene tänzerische Wege zu sammeln, gehört für viele Zuschauer dazu: Manchmal reicht schon eine gelungene Premiere, um Lust auf eine eigene Schnupperstunde beim Tanzen oder Kurse zu bekommen.







