Was Lindy Hop ausmacht und wie der Tanz nach München passt
Wer in München nach Swing sucht, stolpert schnell über den Begriff Lindy Hop. Entstanden Ende der 1920er-Jahre im New Yorker Stadtteil Harlem, gilt er als Urform der authentischen Swing-Tänze. Die Musik reicht von mitreißendem Big-Band-Jazz bis hin zu treibenden Rhythmen der 1930er- und 1940er-Jahre. In München treffen sich Tanzbegeisterte regelmäßig auf Parkettböden oder nutzen im Sommer die Gelegenheit zum Freilufttanzen, etwa bei schönem Wetter auf dem glatten Marmorboden im Dianatempel im Hofgarten. Das Lebensgefühl verbindet federnde Lebensfreude mit einer Prise Nostalgie, unterscheidet sich aber deutlich von moderneren Verwandten wie dem West Coast Swing, der auf geraden Linien zu Popmusik getanzt wird.
Für Neulinge lohnt sich vor dem ersten Schritt der Blick auf das Bewegungskonzept: Lindy Hop basiert auf einer ständigen Verbindung zwischen Führenden und Folgenden, die über elastischen Zug und Gegendruck funktioniert. Wer den Einstieg sucht, kann sich an Formaten wie offenen Schnupperstunden oder einem regulären Tanzfest im Freien orientieren. Dabei ist ein fester Partner selten Pflicht, da während der Kurseinheiten und auf Socials kontinuierlich durchgewechselt wird.













