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Latein-Technik6 Minuten

Die New Yorker Tanzfigur Anleitung für Cha-Cha-Cha und Rumba

Von Mary De LucaStand

Kurz gesagt
  • Der New Yorker ist eine offene Promenadenfigur, die im Cha-Cha-Cha und in der Rumba mit identischer Beinarbeit getanzt wird.
  • Die Bewegung basiert auf einem Wiegeschritt nach vorne, bei dem sich das Paar um 90 Grad nach außen öffnet.
  • In der Rumba erfolgt der Schritt auf die Zählzeiten zwei, drei und vier, während im Cha-Cha-Cha das schnelle Chassé auf vier-und-eins anschließt.
  • Eine vollständige Drehung von Becken und Füßen ist entscheidend für eine stabile Balance und eine elegante Optik.

Der New Yorker bringt Glanz und Weite in deine Lateintänze. Erfahre, wie du mit der richtigen Beinarbeit und dem passenden Timing in Rumba und Cha-Cha-Cha eine perfekte Figur machst.

DefinitionNew Yorker

Der New Yorker ist eine klassische Figur in den lateinamerikanischen Tänzen, bei der sich das Tanzpaar aus der geschlossenen Gegenüberstellung in eine offene Promenadenposition dreht. Diese Bewegung wird auch als Promenadenöffnung bezeichnet.

Wie die offene Promenade die Tanzhaltung aufbricht

Die New Yorker Tanzfigur Anleitung zeigt, dass diese Bewegung zu den vielseitigsten Elementen im Paartanz gehört. Bekannt als Promenadenöffnung latein, bricht sie die geschlossene Tanzhaltung auf und öffnet das Paar elegant zum Publikum oder zur Seite des Raumes. Anstatt sich direkt gegenüberzustehen, drehen sich Leader und Follower um eine Vierteldrehung nach außen und blicken in dieselbe Richtung. Der Clou: Die Verbindung bleibt über eine einzelne Hand bestehen, während der andere Arm frei in den Raum gestreckt wird. Diese offene Position erzeugt eine enorme Dynamik und macht die Figur zu einem echten Blickfang auf jeder Tanzfläche.

Sowohl im spritzigen Cha-Cha-Cha als auch in der sinnlichen Rumba bildet die Figur ein gestalterisches Highlight. Obwohl sich die Musikstile und die Grundcharaktere der beiden Tänze drastisch unterscheiden, bleibt das geometrische Grundmuster der Schritte identisch. Wer die Beinarbeit einmal verinnerlicht hat, kann sie mühelos in beiden Welten anwenden. Es ist diese Kombination aus technischer Klarheit und ausdrucksstarker Öffnung, die den New Yorker zu einem unverzichtbaren Klassiker im Welttanzprogramm macht.

Der perfekte Moment der Öffnung: Nur eine Hand hält die Verbindung, während der Blick und die Energie nach außen gerichtet sind.
Der perfekte Moment der Öffnung: Nur eine Hand hält die Verbindung, während der Blick und die Energie nach außen gerichtet sind.

Schrittfolge und das exakte Timing im Vergleich

Um die Figur sauber auszuführen, ist ein präzises Verständnis der Gewichtsverlagerung entscheidend. Bei der Ausführung der Rumba New Yorker Schritte kreuzt der freie Fuß mit einem klaren Vorwärtsschritt vor dem Standbein. Der Leader kreuzt in der Regel mit dem rechten Fuß nach links, während der Follower mit dem linken Fuß nach rechts kreuzt. Wichtig ist dabei, dass das Gewicht tatsächlich voll auf den vorderen Fuß übertragen wird, während das hintere Bein lang gestreckt bleibt und die Ferse leicht vom Boden abhebt. Nach diesem Vorwärtsschritt erfolgt das Zurückwiegen auf den hinteren Fuß, bevor sich das Paar wieder in die Grundposition zurückdreht.

Das Timing unterscheidet sich zwischen den beiden Tänzen durch die Verbindungsschritte. In der Rumba wird der New Yorker auf die Zählzeiten zwei, drei und vier getanzt, wobei die Zählzeit eins für den langsamen Übergang genutzt wird. Beim Cha Cha Cha New Yorker hingegen folgt auf das Wiegen auf zwei und drei das typische, schnelle Chassé auf vier-und-eins. Wer seine Technik verfeinern möchte, kann im Ratgeber Lateinamerikanische Tänze: 7 häufige Technik-Fehler nachlesen, wie sich typische Missverständnisse bei der Gewichtsübertragung vermeiden lassen, um mehr Stabilität in die Drehungen zu bringen.

Der direkte Technik-Check für eine saubere Ausführung

Richtig

  • Füße und Becken komplett um 90 Grad zur Seite drehen
  • Das Gewicht beim Vorwärtsschritt ganz auf den Fuß verlagern
  • Das hintere Bein während des Wiegeschritts aktiv strecken
  • Den Blick stolz in die Richtung der Öffnung lenken

Falsch

  • Nur den Oberkörper verdrehen und die Hüfte vorne lassen
  • Auf dem hinteren Fuß stehen bleiben und nur tippen
  • Das hintere Knie unkontrolliert beugen oder einsinken lassen
  • Auf den Boden oder zum Partner statt in den Raum schauen

Erst wenn die Hüfte die Drehung vollendet, bekommt der New Yorker seine stolze lateinamerikanische Ausstrahlung und die nötige Stabilität für den nächsten Schritt.

Tanzlehrerin, Düsseldorf

Typische Fehler bei der Drehung vermeiden

Der häufigste Fehler beim Erlernen des New Yorkers ist das unvollständige Drehen des Beckens. Oft neigen Tanzende dazu, nur den Oberkörper zur Seite zu drehen, während die Hüfte starr nach vorne gerichtet bleibt. Dies führt zu einer unnatürlichen Verdrehung der Wirbelsäule und raubt der Figur ihre typische, fließende Eleganz. Für eine saubere Ausführung müssen sich Becken, Knie und Fuß als Einheit um exakt 90 Grad drehen. Erst durch diese vollständige Ausrichtung entsteht die stolze, lateinamerikanische Körperspannung, die den New Yorker so majestätisch wirken lässt.

Ein weiterer Aspekt ist die Balance während des Wiegeschritts. Der vordere Fuß muss flach aufgesetzt werden, um dem Körper ein stabiles Fundament zu geben. Wer zu weit nach vorne kippt oder das Gewicht auf dem Fußballen belässt, verliert beim anschließenden Zurückwiegen leicht das Gleichgewicht. Wer bereits sicher in den Grundschritten steht und sein Niveau testen möchte, findet im Latein Tanztechnik Test eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Präzision bei Drehungen und Gewichtsverlagerungen auf den Prüfstand zu stellen.

Zwei Tänze, eine Bewegung: Der New Yorker im Charaktervergleich

Cha-Cha-Cha

Die dynamische Variante

Spritzig und rhythmisch betont

Im Cha-Cha-Cha ist der New Yorker von spritziger Energie geprägt. Nach dem schnellen Chassé wird der Vorwärtsschritt scharf und präzise angesetzt, was dem Tanz seinen frechen und rhythmischen Charakter verleiht.

Rumba

Die elegante Dehnung

Sinnlich und kontrolliert gestreckt

In der Rumba wird die Figur weich und fließend zelebriert. Die langsame Musik erlaubt es, die Gewichtsverlagerung bis ins Detail auszukosten und die Bewegung elegant in die Länge zu ziehen.

Häufige Fragen

  1. Der New Yorker wird in der Rumba auf die Zählzeiten zwei, drei und vier getanzt. Auf zwei erfolgt der Schritt nach vorne, auf drei das Zurückwiegen und auf vier der Schritt zur Seite, der fließend in die Eins übergeht.

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