Die Endposition bestimmt deine Fortsetzung
Die drei Kombinationen verwenden dieselbe Ausgangslage: geschlossene Tanzhaltung, führende Rolle mit Blick in Tanzrichtung und rechtem Fuß frei, folgende Rolle mit Blick gegen Tanzrichtung und linkem Fuß frei. Jede vollständige Drehung umfasst hier zwei Takte und führt wieder zu dieser Blickausrichtung, nicht zum selben Platz auf dem Boden. Die Wechsel verändern in dieser Übung die Ausrichtung nicht. Auf einer geraden, freien Übungsbahn lässt sich so der Anschluss eindeutig benennen; entlang einer Saalkurve passt ihr den Drehumfang an den Raumweg an.
Auffällig ist die Fünf-Takt-Folge: Sie endet mit einem anderen freien Fuß als die beiden übrigen. Ein Ende nach einer Linksdrehung ist kein Fehler, sondern ein anderer Startpunkt. Wiederholt deshalb nicht automatisch den ersten rechten Schritt. In dieser Übung wählst du eine weitere Linksdrehung oder den links beginnenden Vorwärtswechsel.
Rückwärts beginnende Wechsel sind bewusst nicht eingebaut; ihre Einzelschritte findest du bei den geschlossenen Rückwärtswechseln im Wiener Walzer. Wenn eure Übergänge trotz passender Füße stocken, hilft die Übung zum Weiterbewegen nach der Drei. Für einen Auftritt behandelt Walzer für einen kurzen Tanzslot die zeitliche Planung.


