Interne Kursstufen brauchen eine Übersetzung
Eine Kursstufe beschreibt zunächst die Ordnung deiner Tanzschule. „Aufbau“ kann bei dir den Kurs nach dem ersten Grundkurs meinen, anderswo aber mehrere vorausgesetzte Figurenfolgen. Wer neu zu dir kommt, kennt diese Ordnung nicht. Wenn du Tanzkurse online bewerben möchtest, braucht dein Angebot deshalb Angaben, die auch ohne Kenntnis deines Stundenplans verständlich sind.
Übersetze die interne Stufe in beobachtbares Können. Bei einem beispielhaften Salsa-Aufbaukurs kann das heißen: „Du hältst den Grundschritt zur Musik und kennst die einfache Rechtsdrehung.“ Das sagt mehr als eine Anzahl besuchter Monate, denn Unterrichtstempo und Übungsgelegenheiten unterscheiden sich. Vermeide außerdem, gewünschte Ergebnisse als Eingangsvoraussetzung zu nennen: Eine Fähigkeit, die du erst vermitteln möchtest, darf nicht zugleich die Eintrittshürde sein.
Die Grundlage ist der tatsächlich geplante Unterricht, nicht der anspruchsvollste Moment einer einzelnen Stunde. Enthält dein Kurs regelmäßig Wiederholungen, gehört das zu seiner Einordnung. Unterrichtest du überwiegend neue Kombinationen auf bekannten Grundlagen, benenne genau diese Grundlagen.
Diese Aufbereitung ist ein begrenzter Teil deiner Marketingplanung für die Tanzschule. Eine ausführliche Kursbeschreibung für deine eigene Website ist eine separate Aufgabe; für die Einordnung auf udansa hältst du die entscheidenden Angaben kompakt und widerspruchsfrei.


