Ein begrenztes Ziel macht Korrekturen nutzbar
Privater Tanzunterricht in Wien lässt sich auf eine einzelne Schwierigkeit zuschneiden. Die Formulierung „Ich möchte besser tanzen“ sagt allerdings nicht, wo die Arbeit beginnen soll. „Ich möchte nach der Drehung ohne zusätzlichen Ausgleichsschritt weitergehen“ benennt dagegen eine Bewegung und ein sichtbares Ergebnis. Damit erhält die Lehrperson einen Ausgangspunkt für ihre Beobachtung, aber noch keine fertige Diagnose.
Beschreibe zuerst, was passiert, nicht warum es deiner Meinung nach passiert. Ein verlorener Rhythmus kann beispielsweise mit unvollständiger Gewichtsübertragung zusammenhängen. Wer schon vor der Stunde ausschließlich Armhaltung trainieren möchte, schränkt die Suche nach der Ursache unnötig ein. Das Ziel bleibt fest, der technische Weg dorthin darf sich ändern.
Eine überschaubare Aufgabe kann etwa die Foxtrott-Linksdrehung mit kleinen Schritten sein. Einzelne Figuren eignen sich besser als Ausgangspunkt als ein ganzes Tanzprogramm. Für das Festhalten deiner Ausgangslage hilft eine Schrittnotiz mit Zählzeiten: Sie bewahrt die bisherige Reihenfolge, ohne sie automatisch zur einzig richtigen Ausführung zu erklären. So ergänzt die private Stunde deinen Kurs, statt unbemerkt ein zweites, widersprüchliches System aufzubauen.





