Die Belastung beim Übergang zum Boden abfangen
Beim Einstieg ins Breaking zieht es die meisten schnell nach unten auf den Boden. Doch wer direkt vom Toprock in die ersten Go Downs stürzt, merkt schnell, dass die Handgelenke diese ungewohnte Belastung nicht gewohnt sind. Im Alltag nutzen wir unsere Hände zum Greifen und Tippen, selten aber als tragende Säulen für das gesamte Körpergewicht. Wenn du beim Übergang zum Boden unvorbereitet mit der flachen Hand aufschlägst, wirkt die gesamte Aufprallkraft ungefiltert auf die kleinen Knochen und Sehnen im Handgelenk.
Um beim Breakdance Handgelenke schuetzen zu können, musst du lernen, das Gewicht aktiv abzufedern. Das Geheimnis liegt in den Knien, den Ellbogen und einer kontrollierten Bewegung. Lass dich niemals einfach in den Stütz fallen, sondern gleite bewusst nach unten. Nutze die Oberschenkelmuskulatur, um die Fallhöhe zu verringern, bevor deine Hände überhaupt den Boden berühren. Sobald der Bodenkontakt zustande kommt, fangen leicht gebeugte Ellbogen den restlichen Schwung elastisch ab, statt ihn starr in die Gelenke weiterzuleiten.


