Jacking als der pulsierende Motor des Körpers
Wer mit dem House-Dance-Lernen beginnt, merkt schnell, dass sich dieser Stil grundlegend von anderen Streetdance-Richtungen unterscheidet. Während Hip-Hop oft auf einen tiefen, erdigen Bounce setzt, zeichnet sich House durch eine fast schwerelose, fließende Dynamik aus. Der Schlüssel zu diesem Gefühl liegt im sogenannten Jacking. Es ist der permanente, wellenartige Groove des Oberkörpers, der den gesamten Tanz antreibt. Ohne das Jacking wirken selbst die schnellsten Schritte steril und unmusikalisch. Es verbindet die Musik direkt mit deinem Körperzentrum.
Beim Jacking startet die Bewegung im Becken, wandert wie eine Welle durch die Wirbelsäule nach oben und endet in einer leichten Nickbewegung des Kopfes. Wichtig ist, dass diese Bewegung nicht mechanisch erzwungen wird, sondern organisch aus dem Rhythmus der Musik entsteht. Um das Gefühl für diese House-Dance-Basics zu entwickeln, hilft es, sich zunächst ohne Beinarbeit ganz auf den Beat einzulassen. Sobald die Welle im Oberkörper von alleine läuft, fällt es deutlich leichter, die typischen Schritte mit den Füßen zu koordinieren, da der Körper bereits im Fluss ist.




