Die Altersgruppe beschreibt gemeinsame Lernbedingungen
Beim ersten Tanzkurs für Kinder in Zürich ist das Alter eine Orientierung, aber keine vollständige Beschreibung der Lernbereitschaft. Zwei gleich alte Kinder können sehr unterschiedlich mit einer neuen Gruppe umgehen. Eines versteht eine kurze Anweisung sofort, ein anderes braucht die sichtbare Bewegung als Vorlage. Beides lässt sich in spielerischem Unterricht auffangen.
Eine passende Gruppe hat ähnliche Möglichkeiten, Aufgaben gemeinsam auszuführen. Dazu gehören ein vereinbartes Stoppsignal, etwas Abstand zu anderen Kindern und die Bereitschaft, sich zeitweise an der Lehrperson zu orientieren. Das muss zu Beginn nicht zuverlässig gelingen. Der Unterricht soll diese Fähigkeiten mitentwickeln, statt sie als fertige Voraussetzung zu behandeln.
Bei jüngeren Kindern helfen konkrete Bilder wie Schleichen, Wachsen oder durch eine Pfütze springen. Mit zunehmender Erfahrung können kurze Bewegungsfolgen und wechselnde Raumwege dazukommen. Die Aufgabe sollte erreichbar sein und trotzdem etwas zum Entdecken lassen. Eine breite Altersspanne wird schwierig, wenn manche Kinder noch jede Bewegung einzeln brauchen, während andere bereits mehrere Aufgaben verbinden. Ein Kursname allein sagt darüber wenig: Entscheidend ist, für welche Entwicklungsphase die Bewegungsaufgaben gedacht sind.








